Archiv der Kategorie: System

RAM-Cache freigeben

Mitunter wird viel RAM-Cache verwendet. Um diesen freizugeben, gibt man

[/crayon]
ein.

Proxyserver

Einrichtung des Proxys für einen bestimmten Benutzer:  ~/.profile
Systemweite Einrichtung des Proxys: /etc/profile

Bei manchen Systemen wie z. B. Lubuntu müssen zusätzlich in die Dateies /etc/environment und /etc/apt/apt.conf.d/70debconf ergänzt werden. In /etc/environment werden die gleichen Eintragungen wie in der profile-Datei vorgenommen (jedoch ohne das führende „export“). Die Datei /etc/apt/apt.conf.d/70debconf wird wie folgt ergänzt (je nach System kann der Dateiname etwas variieren):

Folgende Zeilen müssen am Ende der profile-Datei hinzugefügt werden:

Sofern keine Logindaten benötigt werden, kann „BENUTZER:PASSWORD@“ weggelassen werden.

 

Externe Monitore richtig anordnen & Audioausgabe umschalten

Wenn man einen externen Monitor an einem Laptop anschließt, kann es sein, dass man ihn lieber an einer anderen Stelle positioniert haben möchte und dass über diesen Anschluss(HDMI) der Ton nun ausgegeben werden soll. Hier wird erklärt, wie man eine udev Regel erstellt, welche danach das Skript aufruft, welches die Monitorposition und den Audioausgang bestimmt.
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Programm mit Alt+F2 starten

Wenn man ein Programm oder Skript in seinem Homeverzeichnis liegen hat und dieses mittels „Alt+F2“ oder ähnlichem starten will muss man folgenden Befehl ausführen:

sudo update-alternatives --install "/usr/bin/programmname" "programmname" "/home/user/bin/programmname.sh" 1

„programmname“ steht hierbei für den Namen den man nachher eingibt
den Programmpfad, hier „/home/user/bin/programmname.sh“ muss man ebenfalls anpassen

Maus wird im Akkubetrieb deaktiviert

Wenn das Notebook im Akkubetrieb ist, kann es sein, dass die Maus nach ein paar Sekunden deaktiviert wird. Dies kann man mit folgendem Eintrag verhindern:
Man ersetzt in der Datei „/etc/laptop-mode/conf.d/usb-autosuspend.conf“ die Zeile

durch

Nach dem nächsten Neustart sollte die Maus nicht mehr deaktiviert werden.

Teamviewer

Teamviewer-Daemon beenden

Teamviewer hat ständig einen Dienst am Laufen, der nicht in den üblichen Startprogrammen erscheint. Lösung:

Bei Bedarf wird der Daemon einfach per Hand gestartet:

Teamviewer hängt beim Herunterfahren
Mitunter kommt es vor, dass der Teamviewer beim Herunterfahren 90 Sekunden auf seinen Timeout wartet. Diese Zeit lässt sich verkürzen, indem man in der Datei:
./etc/systemd/system/teamviewer/teamviewerd.service

unter dem Punkt [Service] folgende Zeile hinzufügt:
TimeoutStopSec=5s

Dann wartet er nur noch 5 Sekunden.

Installation auf 64bit-Systemen
Da die ia32-libs nicht mehr verfügbar sind, zunächst
dpkg --add-architecture i386apt-get update

dann die i386-Version installieren.

Fehlermeldung: Uhr falsch

Wenn beim booten die Fehlermeldung:

erscheint, bringt folgender Befehl Anhilfe:

timedatectl set-local-rtc 0

Standard Browser einstellen

Mit dem Befehl update-alternatives --list gnome-www-browser werden alle verfügbaren Browser angezeigt.
Der Befehl update-alternatives --display gnome-www-browser zeigt den eingestellen Standard-Browser an.

sudo update-alternatives --set gnome-www-browser /usr/bin/firefox setzt den Firefox als Standard.

S-Abf-Taste (Magic SysRQ-Key)

Wenn Linux hängt kann man über die S-Abf-Taste (bzw. Druck-Taste) Befehle direkt an den Kernel senden. Somit kann das System noch sicher heruntergefahren werden, auch wenn sonst nichts mehr geht.

Ausgeführt werden die Kernel-Befehle über die Tastenkombination <Alt> + <S-Abf> + <Buchstabe>.

Einen sicheren Neustart erreicht man mit folgender Buchstabenkombination: R, E, I, S, U, B (zwischen den einzelnen Buchstaben ein paar Sekunden Pause lassen, damit der jeweilige Befehl auch vollständig ausgeführt wird).

R unraw Verlasse den Keyboard-Raw-Modus, der unter X und SVGAlib aktiv ist, in den Keyboard-XLATE-Modus, der im Textmodus von Linux verwendet werden kann. Dies kann nützlich sein, wenn eine grafische Anwendung abstürzt und der Benutzer sich in der Konsole wiederfindet, die aufgrund des falschen Tastatur-Modus zunächst jedoch nicht benutzbar ist.
K secure attention key Beende alle Prozesse auf dem aktuellen Terminal, um sicher zu sein, dass der LoginPrompt von Init stammt und nicht von einem Trojaner. Eine aufgehängte Anwendung, welche die SVGAlib benutzt, oder ein nicht mehr reagierender X-Server lassen sich auch auf diese Weise beenden. So wird etwa in Ubuntu seit Version 9.04 dies statt der bisher genutzten Kombination Strg+Alt+Backspace empfohlen.[1]
B reboot Fahre den Rechner sofort herunter, ohne Daten aus dem Kernel–Festplatten–Cache auf die Festplatten zu schreiben und ohne Partitionen auszuhängen, und starte den Rechner neu.
O poweroff Schaltet den Rechner mit sofortiger Wirkung über ACPI/APM – wenn unterstützt – ab. Wie bei B wird mit O alleine nichts gespeichert.
S sync Schreibe alle noch nicht auf die Festplatte geschriebenen Daten aus dem Kernel-Festplatten-Cache auf die Festplatten
U umount Alle schreibbar eingebundenen Partitionen werden ausgehängt und anschließend nur-lesend wieder eingehängt.
M memory Gib die Hauptspeicherbelegung in der Konsole aus.
E term Sende SIGTERM an alle Prozesse außer Init
I kill Sende SIGKILL an alle Prozesse außer Init
L kill including init Sende SIGKILL an alle Prozesse, auch an Init. Das kommt einem Ausschalten gleich. Neuere Kernelversionen zeigen einen Backtrace an.
F force a OOM kill Startet den OOM-Killer, der den speicherlastigsten Prozess tötet. Damit kann man meistens am System weiterarbeiten, wenn ein Prozess anfängt stark auszulagern und das System dadurch sehr träge reagiert.
C crashdump Starte mit Hilfe von kexec[2] neu (sofern vorhanden) und gib einen Crashdump auf dem Bildschirm aus. Ansonsten provoziere einen Absturz durch eine Null-Pointer-Dereferenzierung.[3]
D Zeige (im Textmodus) alle derzeitigen Locks an.
Q Zeige alle derzeitig laufenden Timer an.
P show registers Zeige den Inhalt der CPU–Register inklusive der Flags an.
T show tasks Zeige eine Liste aktuell laufender Prozesse an.
W Zeige blockierte Prozesse an, die sich, beispielsweise während Festplattenzugriffen, im „ununterbrechbaren Schlaf“ befinden.
N Hiermit lässt sich die Priorität von Echtzeit–Prozessen herabsetzen.
H help Gib einen Hilfetext für die Benutzung des Magic–SysRq–Key aus. Auch jede andere nicht belegte Taste gibt diesen Text aus, aber H wird höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nicht anderweitig belegt werden und lässt sich aufgrund der Eselsbrücke zu „Hilfe“ beziehungsweise „Help“ gut merken.
09 set log level Zahlen von 0 bis 9 bestimmen den Log Level, das heißt die Grenze, ab welcher Wichtigkeit eine Nachricht des Kernels angezeigt wird. Bei 0 werden nur noch kritische Meldungen wie etwa Kernel Panic angezeigt.
G kgdb Schaltet bei neueren Kernelversionen auf die Framebuffer–Textkonsole um und started den Kernel–Debugger kgdb, falls vorhanden.
J „Just thaw it“ Beendet bei neueren Kernelversionen das „Einfrieren“ eines Dateisystems durch die IOCTL–Funktion FIFREEZE.
V framebuffer, ETM dump Schaltet bei neueren Kernelversionen auf die Framebuffer–Textkonsole um. Auf der ARM-Architektur wird der ETM–Puffer angezeigt.
X XMON Bei neueren Kernelversionen für die XMON–Schnittstelle der Power/Power–PC–Architektur verwendet.
Y FTRACE dump Bei neueren Kernelversionen wird der FTRACE–Puffer angezeigt.
Z show global CPU registers Bei neueren Kernelversionen werden auf der SPARC–64–Architektur die globalen CPU–Register angezeigt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste

Powertop

Das Programm powertop zeigt übersichtlich die vorhandenen Stromsparfunktionen (mit der aktuellen Auslastung) des Rechners an und auch, ob diese aktiviert sind. Gerade bei mobilen Rechnern kann durch aktivieren zusätzlicher Stromsparfunktionen die Laufzeit deutlich verlängert werden.

Aufruf: sudo powertop

Änderungen, die powertop vornimmt können mit inotifywait überwacht werden (inotifywait wird über inotify-tools installiert).

sudo inotifywait --recursive --event MODIFY --exclude cpufreq /sys/
liefert z.B.
/sys/devices/pci0000:00/0000:00:11.0/ata1/host0/scsi_host/host0/ MODIFY link_power_management_policy

Änderungen können über cat nachverfolgt werden:
cat "/sys/devices/pci0000:00/0000:00:11.0/ata1/host0/scsi_host/host0/link_power_management_policy"
Ladekabel abzeihen und wieder anstecken (macht die Änderung rückgängig).
cat "/sys/devices/pci0000:00/0000:00:11.0/ata1/host0/scsi_host/host0/link_power_management_policy"

alle alten Kernel löschen

Alle alten, nicht mehr benötigten Kernel und zugehörigen HEader-Dateien löscht man mit:

Als sudo/root grafische Oberfläche auf anderen Benutzerkonten

Wechselt man mit „sudo -s -u klaus“ in den Benutzeraccount „klaus“, bekommt man beim Aufruf des Befehls „screen“ die Fehlermeldung „Cannot open your terminal ‚/dev/pts/0‘ – please check“ zu sehen.

Ein einfacher Workaround besteht darin, vor „screen“ das Programm „script“ aufzurufen, dass die Pseudoterminals mit passenden rechten neu einrichtet. „script“ zeichnet normalerweise die aktuelle Sitzung auf, aber da dies nicht nötig ist, genügt es das Programm mit dem Argument „/dev/null“ aufzurufen: „script /dev/null“. Nun funktioniert auch „screen“.

Uhr geht falsch

  1. Als root einloggen.
  2. Die Datei /etc/adjtime löschen: rm /etc/adjtime, aber vorsichtshalber eine Kopie davon speichern
  3. Mit dem Programm hwclock die Hardware-Uhr (RTC-Uhr) stellen: hwclock --set --date="[monat]/[tag]/[jahr" href="stunde]:[min]:[sek]" --utc
  4. Die Systemuhr nach der Hardware-Uhr stellen: hwclock --hctosys
  5. So gut wie fertig. Besser aber: Die Uhr irgendwann nochmal stellen
    Die Hardware-Uhr soll man nach einiger Zeit (frühestens einer Woche) nochmal stellen, denn sie geht von sich aus nicht besonders genau, aber so hat der Rechner zwei Werte, anhand deren er den Unterschied berechnen und ausgleichen kann.

Grub2

Grub 2 ist von Grund auf komplett anders aufgebaut als Grub Legacy. Die Änderungen sind hier sehr ausführlich beschrieben:
http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2
http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration

Die Konfigurationdatei (früher /boot/grub/menu.list) ist jetzt in folgende Dateien aufgeteilt:

  • /etc/default/grub
  • /boot/grub/grub.cfg

Die Datei grub.cfg sollte jedoch nie von Hand geändert werden (sehr gefährlich und nach einem Kernelupdate sind alle Änderungen wieder weg).

Seit Grub 2 können alle installierten Betriebssysteme sehr einfach vollautomatisch eingetragen werden:

sudo grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

sudo update-grub2 # für ältere Versionen

Möchte man beim Booten alle Meldungen mitlesen, löscht man in der Datei /etc/default/grub den „quiet“-Eintrag:

[/crayon]
wird zu

[/crayon]
danach noch ein

[/crayon]
und fertig.

grub

Standardeintrag beim Systemstart festlegen

in der Datei /etc/default/grub den gewünschten Eintrag unter GRUB_DEFAULT=x eintragen. Grub beginnt beim Zählen mit 0. Der fünfte Eintrag lautet also: GRUB_DEFAULT=4.

Anschließend die grub-Konfiguration neu erstellen lassen:

grub installieren

Bootimages befinden sich in
/boot/grub/splashimages und werden mit dem Eintrag splashimage=(hd0,0)/boot/grub/splashimages/kubuntucrystal.xpm.gz in der Datei /boot/grub/menu.lst eingebunden.

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MEDION LIFE P89626

Internetseiten zur Konfiguration

http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626

Pfade auf dem NAS-Server:

  • init.d: /usr/local/zy-pkgs/etc/init.d/
  • exports: /etc
  • Benutzerdateien: /i-data/6764ac2f/

Firmwaredownload

ftp://nas-download:sEhtalr@download.medion.de/firmware

Telnet-Zugang

  • Über HTML als admin einloggen http://192.168.x.x/r34814,/adv,/loginwrap.html
  • Telnet per URL starten http://192.168.x.x/r34814,/adv,/cgi-bin/remote_help-cgi?type=backdoor
  • Login über telnet

Für das Starten von Telnet sind diese Dateien zuständig:

Telnet dauerhaft starten

Start-Skript anzulegen:

Twonky Server

http://nas-server:9001/config

 

Cyberjack

Damit ein User auf das Cyberjack Pinpad von http://www.reiner-sct.com zugreifen kann wird vom Installationspaket eine UDV-Regel angelegt. Dem Lesegerät wird jedoch die Gruppe „pcscd“ zugeordnet und nicht wie in der Anleitung steht „cyberjack“. Daher muss der User der Gruppe „pcscd“ zugeordnet werden!

Installation unter Debian 32bit (siehe auch Anleitung von Matrica):

  1. Benötigte Pakete installieren: libccid, libpcsclite1, pcscd, GScriptor
  2. Pinpad an der USB-Schnittstelle anschließen und System neu starten.
  3. Aktuellen Treiber unter www.reiner-sct.de herunterladen und installieren (der von Debian macht evtl. Probleme)

ndiswrapper

Mit dem ndiswrapper lassen sich z.B. nicht unterstützte Netzwerk(Wlan)-Karten mittels Windows-Treiber einbinden.

Anleitung:

  1. ndiswrapper installieren
  2. Windows-Treiber installieren: ndiswrapper -i w70n51.inf (inf-Datei des Treibers, von der Original-CD!)
  3. modprobe ndiswrapper lädt den Treiber
  4. mit ndiswrapper -cat /proc/meminfol und ndiswrapper -v testen
  5. dmesg gibt die Kernel-Meldungen aus
  6. mit ndiswrapper -m wird der Treiber immer beim booten geladen
  7. Konfiguration:
    • iwconfig wlan0 mode managed
    • iwconfig wlan0 key restricted s:12345
    • iwconfig wlan0 essid "Netzwerkname"
    • ifconfig wlan0 up
    • dhclient
  8. WPA-Verschlüsselung
    • Schlüssel erzeugen
      wpa_passphrase xxxnonamexxx 1234567890123456
      xxxnonamexxx ist der Name meines Funknetzwerks und 123456…. der WPA-Schlüssel, den mir der Router ausgibtAls Ergebnis erhalten wir:

      Für uns ist der psk-Wert der gewünschte Wert, den wir gleich im Anschluss weiter verarbeiten.
    • wpa_supplicant
      im Verzeichnis /etc/wpa_supplicant/ wird die Datei wpa_supplicant.conf angelegt und folgender Inhalt eingefügt:
    • interfaces
      Im Verzeichnis /etc/network/ die Datei interfaces wie folgt anpassen (kompletter Inhalt):

mke2fs

ext2/ext3-Dateisysteme erstellen (mke2fs muss bei Datenrettungsversuchen stets mit den selben Parametern wie bei der Erstellung des Dateisystems aufgerufen werden – defaultmäßig werden Partitionen jedoch ohne zusätzliche Parameter formatiert).

  •  mke2fs -n /dev/xxx   ermittelt die Blocknummern der Superblöcke.
  • mke2fs -S – wenn keine Dateien auf der Festplatte mehr gefunden werden – schreibt die Superblöcke und die Blockgruppendeskriptoren neu, Directories, Inode- und Bitmap-Tabellen bleiben erhalten. Ein anschlißender e2fsck-Lauf kann unter Umständen dann alle Dateien wieder herstellen. Wenn dies nicht mehr funktioniert, dann können die Dateien nur noch einzeln von Hand mit einem Low-level-Datenrettungstool (z.B. dd_rescue) rekonstruiert werden.

tune2fs

Dateisystemparameter von ext2/ext3-Dateisystemen editieren.

Nach Änderungen am Dateisystem muss stets e2fsck -f aufgerufen werden!

  • tune2fs -j aktiviert auf einem ext2-Dateisystem ein Journal (wie vom ext3-Dateisystem her bekannt) und macht somit aus dem ext2-Dateisystem praktisch ein ext3-Dateisystem.
  • tune2fs -c 100 -i 180 setzt das Intervall, in dem das Dateisystem überprüft wird (sofern in der fstab aktiviert).
    -c 100 bedeutet nach 100 Mount-Vorgängen und
    -i 180 nach einem halben Jahr. Die Standardeinstellungen sind nämlich für Rechner, die oft neu gestartet werden, viel zu eng ausgelegt.
  • tune2fs -o acl Bestimmt Mountoptionen die immer verwendet werden (auch wenn dies bein Mounten anders angegeben wird).
    -o acl sorgt z.B. dafür, dass das Dateisystem immer mit Unterstützung der Access Control List gemountet wird.
  • tune2fs -L Name setzt den Namen des Dateisystems auf „Name“. Dieser kann z.B. in der fstab verwendet werden.
  • tune2fs -l /dev/xxx zeigt die im Superblock gespeicherten Einstellungen des Dateisystems xxx an.
  • tune2fs -O dir_index speichert Dateinamen eines Verzeichnisses in einer Baumstruktur ab und beschleunigt somit die Performence auf großen Laufwerken deutlich. Anschließend kann die bestehende Dateistruktur mit e2fsck -fD auf dir_index umgestellt werden. Andernfalls wirkt sich die Option nur auf neue Dateien aus.

hdparm

hdparm /dev/hda gibt aus, in welchem Modus die Platte am ersten Controller läuft

hdparm -d1 /dev/hda aktiviert den DMA-Modus

hdparm -Tt /dev/hda testet die Geschwindigkeit des Laufwerks

Garmin-GPS-Gerät

Das Kernel-Modul garmin_gps ist oftmals fehlerhaft und sollte deaktiviert werden. Hierzu die Datei /etc/modprobe.d/blacklist öffnen und folgende Zeiten einfügen:

Damit auch normale User auf das Garmin-Gerät über USB zugreifen dürfen, muss die udev-Regel /etc/udev/rules.d/51-garmin.rules mit folgendem Inhalt erstellt werden:

Alle Benutzer, die auf das Gerät zugreifen wollen, müssen der Gruppe plugdev zugeordnet werden.

USB-Scanner

Im Ordner /etc/udev/rules.d/ eine Datei (z. B. z80_brother.rules) erstellen und folgende Zeile hinzufügen:
BUS=="usb", SYSFS{idVendor}=="04f9", GROUP="scanner", MODE="660"
Alle User, die auf den Scanner zugreifen sollen, müssen der Gruppe „scanner“ hinzugefügt werden. Achtung: Bei Multifunktionsgeräten auch der User „lpr“, damit der Drucker funktioniert.

USB (UDEV) konfigurieren

Erstellen von UDEV-Regeln
Für jedes USB-Gerät kann in „/etc/udev/rules.d“ (linux Mint: „/lib/udev/rules.d“) eine Regel definiert werden, wie dieses Gerät zu behandeln ist. Die Dateien werden in lexikalischer Reihenfolge abgearbeitet, weshalb die selber erstellten Regeln am Ende eingefügt werden sollten (z.B. z98_xxxxxxx.rules). Zunächst muss definiert werden, anhand welcher (bis zu fünf) SYSFS-Eigenschaften das Gerät identifiziert werden soll. Diese Informationen erhält man z. B. mit folgenden Programmen (meist als Root auszuführen):

  • lsusb
  • lsusb -v
  • udevinfo -a -p /block/sda (für Informationen zu /dev/sda)

Die wichtigsten eigenschaften sind:

  • idVendor
  • idProduct
  • serial

Somit kann z. B. definiert werden, dass die Regel nur für die Hardware mit einer bestimmten Seriennummer oder auch für alle Komponenten eines Herstellers verwendet wird.


Aufbau einer Regel

  • BUS==“usb“ definiert, dass es sich um ein USB-Gerät handelt
  • Die Hardare kann mit bis zu fünf SYSFS{}-Abfragen identifiziert werden.
  • NAME definiert den Namen, den später die Gerätedatei in /dev bekommt. Der Zähler für die Unterdevices (z. B. Partitionen) wird mit %n angegeben. SYMLINK anstatt NAME generiert einen Link auf den tatsächlichen Namen des Gerätes (wenn z.B. Programme standardmäßig /dev/sda suchen)
  • OWNER, GROUP definieren den Benutzer und die Gruppe der Gerätedatei
  • MODE definiert die Dateirechte der Gerätedatei
  • RUN+ startet ein Skript, sobald die Hardware erkannt wurde

Hier ein Beispiel für eine Regel zur Einbindung einer USB-Festplatte mit automatischem Start eines Backup-Skriptes:

Eine ausführliche Anleitung gibt es hier: http://wiki.ubuntuusers.de/udev

acpi

Zeigt hardwareinformationen des /proc Dateisystems an wie z. B. Batteriestatus und Temperaturen.
acpi -bi gibt ausführliche Informationen über die Laptopbatterie aus.

hwinfo

Hardwareinformationen (nur als root) z.B. hwinfo --cpu
Schalter: all, bios, block, bluetooth, braille, bridge, camera, cdrom, chipcard, cpu, disk, dsl, dvb, floppy, framebuffer, gfxcard, hub, ide, isapnp, isdn, joystick, keyboard, memory, modem, monitor, mouse, netcard, network, partition, pci, pcmcia, pcmcia-ctrl, pppoe, printer, scanner, scsi, smp, sound, storage-ctrl, sys, tape, tv, usb, usb-ctrl, vbe, wlan, zip

hwinfo --short gibt eine Kurzübersicht aus

CAPS-Lock

Mit dem Befehl xmodmap -e "clear Lock" lässt sich die CAPS-Lock-Taste abschalten (verübergehend) alternativ geht dies mit setxkbmap -layout de -option ctrl:nocaps

X Error: BadDevice, invalid or uninitialized input device

Folgende Fehlermeldung der Konsole beim Start von Programmen:

wird behoben durch Modifikation der xorg.conf in /etc/X11:
Die nachstehenden Zeilen müssen wie angegeben auskommentiert werden (zur Sicherheit bitte immer eine Kopie der xorg.conf anlegen):

X-Display umleiten

Arbeiten an einem Terminal (alter PC)
Terminal: altpc$ xhost +neuerpc neuerpc ist entweder dessen Name oder IP des neuen PCs; wenn 192.168.5.2 die IP des neuen PCs ist, geben wir ein: altpc$ xhost +192.168.5.2

Dieser Befehl weist den Xserver auf alterpc an, auch Anforderungen von neuerpc zu bearbeiten.(Da es sich hier um eine potentielle Sicherheitslücke handelt, sollte der Befehl nach Abbruch der Verbindung wieder rückgängig gemacht werden – mit xhost – wird der Xserver angewiesen, keine externen Anforderungen mehr anzunehmen).

Nun loggt man sich über ssh auf dem anderen Rechner ein: altpc$ ssh user@neuerpc

Nachdem der Passworteingabe gibt man auf der Konsole von neuerpc diesen Befehl ein: neuerpc$ export DISPLAY=192.168.5.1:0.0

Statt 192.168.5.1 gibt man natürlich die IP des alten PCs ein. Damit hat man dem neuen PC mitgeteilt, dass er Ausgaben an den alten PC schicken soll.

Start von z.B. OpenOffice: neuerpc$ soffice

Sollte es wider Erwarten nicht funktionieren, kann es daran liegen, dass auf dem Xserver die Displayumleitung aus Sicherheitsgründen defaultmäßig gesperrt ist. Diese Sperre kann man ausser Kraft setzen, wenn man X wie folgt startet: alterpc$ startx -listen_tcp

Verbindung zum X-Server für root erlauben

Root darf normaler weise nicht auf die X-Oberflächen zugreifen. Um dies zu ändern sind folgende Schritte nötig:

  • Der User, dem die X-Session gehört muss root für Zugriffe vom gleichen Rechner aus freischalten:
    • temporär: xhost local:root eingeben
    • permanent: export XAUTHORITY=/home/petri/.Xauthority in die Datei „/root/.bashrc“ oder „/etc/profile“ eintragen.
    • root kann sich die X-Authority auch holen: xauth -f /root/.Xauthority merge /home/petri/.Xauthority
  • Als root die Variable Display setzen: export DISPLAY=:0.0

X-Server

  • X-Server starten: /etc/init.d/kdm start
  • X-Server stoppen: /etc/init.d/kdm stop
  • X-Server neu starten: /etc/init.d/kdm restart

Wird anstatt KDM (KDE-Display Manager) GDM (Gnome-Display-Manager) verwendet, so muss „kdm“ durch „gdm“ ersetzt werden.

shutdown

shutdown -h -t 10 now fährt den Rechner in 10 Minuten herunter

shutdown -hP 23:00 Achtung!!! fährt den Rechner um 23.00 Uhr mit einer Meldung herunter

nmon

nmon gibt verschiedene Werte zur Systemauslastung an. Nach dem Start gelten folgende Tasten:

  • c CPU-Auslastung
  • m Speicherauslastung
  • d Festplatte
  • t Prozesse, die eine hohe Auslastung haben
  • n Netzwerk
  • k Kernelbeanspruchung