Archiv der Kategorie: Kompilieren & Installieren

Unknown media type in type ‚all/all‘

Wenn bei der Installation von Programmen die Meldung Unknown media type in type 'all/all' erscheint, so muss man die Datei kde.xml in /usr/share/mime/packages/ umbenennen:

gtkorphan

Mit gtkorphan können ungenutzte Programme ermittelt und auch gelöscht werden.
Das Ganze geht auch in der Konsole mit apt-get remove $(deborphan)
Mit debfoster werden Abhängigkeiten installierter Programme aufgezeigt und abgefragt.
Tastenbedeutungen während der Abfrage:

  • y Paket behalten
  • n Paket entfernen.
  • p Das aktuelle Paket und die davon abhängigen Pakete, die von keinem anderen Paket abhängen, deinstallieren.
  • s Diese Abfrage überspringen.
  • h Hilfe anzeigen
  • i oder ? Zeige Informationen zu dem entsprechenden Paket an.
  • u Mache die letzte Entscheidung rückgängig.
  • q Beende debfoster ohne Pakete zu deinstallieren.
  • x Unerwünschte Pakete entfernen und debfoster beenden.

installierte Programme sichern & wiederherstellen

als root:

oder auch:

oder sichern mit:

wiederherstellen mit:

Für RPM-pakete geht dies folgendermaßen:

Eine andere Methode wäre diese:
Mit

die installierten Programme sichern und mit

wieder installieren.

deb-Pakete erstellen

  1. Ordnerstruktur erstellen:

    In den Ordner DEBIAN kommt eine Datei mit Namen control, die folgende Angaben enthält:
  2. In den Ordner /usr/bin/ wird das zu installierende Programm koppiert, evtl weitere benötigte Dateien müssen in die Verzeichnisstruktur eingeordnet werden.
  3. Soll das Programm im Anwendungen-Menü angezeigt werden, muss die Datei programmname.desktop im Verzeichnis /usr/share/applications befinden. Die Datei programmname.desktop het folgenden Inhalt.
  4. Ein Symbol für das Programm muss ins Verzeichnis usr/share/pixmaps. In der programmname.desktop-Datei muss folgende Zeile hinzugefügt werden. Icon=namedesprogrammes.png
  5. Nun kann das Paket erstellt werden: dpkg -b ordnername programmname-1.0.deb

apt-spy

apt-spy ermöglicht es eine sources.list für Debian zu generieren. Dazu wird die Bandbreite der zu Verfügung stehenden Mirror Server analysiert um daraus den schnellsten Server zu emitteln.

Hinweis: Folgende Kommandos müssen mit superuser Rechten ausgeführt werden.

Mit Hilfe des Befehls apt-spy update wird zunächst die Mirrorliste aktualisiert.

Die eigentliche Geschwindigkeitsanalyse erfolgt z.B. mit dem Befehl apt-spy -d stable -s de. Hier wird der schnellste in Deutschland verfügbare Server ermittelt.

Wem das zulange dauert, der hat die Möglichkeit mit der Option -e X die Suche auf X Server einzugrenzen (wobei X durch die Anzahl der Server zu ersetzen ist).

apt-file

Sucht, in welchen (auch noch nicht installierten) Paketen die angegebene Datei vorhanden ist.

  • apt-file update Liest die neuesten Paketinformationen ein
  • apt-file search file Sucht, in welchen Paketen die Datei File sich befindet

apt-get

  • apt-get install installiert das
  • apt-get --reinstall install installiert das neu
  • apt-get update holt Datei-Infos von den Servern
  • apt-get -u upgrade aktualisiert alle Pakete
  • apt-get -u dist-upgrade komplettes Update
  • apt-get remove --purge wird inklusive aller Einstellungen gelöscht
  • apt-get clean löscht heruntergeladene Installationspakete
  • apt-get autoclean – löscht Installationspakete die nicht mehr geladen werden können
  • apt-get alien -d Fremdpakete (rpm) installieren
  • apt-cache search sucht installierbare Programme
  • apt-get source – Download source archives
  • apt-get build-dep – Configure build-dependencies for source packages
  • apt-get check – Verify that there are no broken dependencies
  • apt-get install --no-install-recommends Installiert Programme ohne Abhängigkeiten zu beachten
  • apt-get moo – Easteregg in apt-get

Die heruntergeladenen Archive befinden sich in /var/cache/apt/archives.

Die History der apt-get-Aktionen lässt sich mit less /var/log/apt/term.log einsehen.

apt

keyfile für apt-get aus dem Internet herunterladen

e-tobi Pakete (VDR) selbst kompilieren

  1. Füge folgende Zeile in die Datei /etc/apt/sources.list ein: deb-src http://e-tobi.net/vdr-experimental sid base vdr-multipatch addons
  2. Die bearbeitete sources.list einlesen. apt-get update
  3. Zum Compilen benötigtes Zeug installieren. apt-get build-dep vdr
  4. Sourcecode von vdr und dem streamdev-plugin installieren. cd /usr/src; apt-get source vdr vdr-plugin-streamdev
  5. Verzeichniswechsel in das vdr-source-Verzeichnis. cd /usr/src/vdr-VERSIONNUMBER
  6. vdr Debian-Paket erstellen. dpkg-buildpackage
  7. vdr-dev installieren, da es zum Plugin bauen benötigt wird. dpkg -i vdr-dev*.deb
  8. Verzeichnis wechseln. cd /usr/src/vdr-plugin-streamdev-VERSIONNUMBER
  9. vdr-plugin-streamdev Debian-Paket bauen. dpkg-buildpackage
  10. Nun liegendie Debianpakete in /usr/src/ und können installiert werden.
  11. dpkg -i vdr_VERSIONNUMBER_amd64.deb
  12. dpkg -i vdr-plugin-streamdev-server_VERSIONNUMBER_amd64.deb

GCC-Version definieren

Kernelmodule müssen mit der selben Kompiler-Version wie der Kernel selbst übersetzt werden. Hierzu muss die richtige Version als umgebungsvariable definiert werden (ansonsten wird die neueste Version verwendet).

configure, make, makeinstall

Das Programm wird direkt installiert.

erzeugt ein fertiges Paket (rpm bzw. deb) Will man ein bestimmtes Paket erzeugen so übergibt man dies checkinstall mit dem Parameter -D: checkinstall -D make datainstall Der dritte Schritt muss jeweils als root ausgeführt werden. Mit ./configure --help kann man die Installationsvoraussetzungen prüfen.