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Server mit Squid als transparentem Proxy

Installation eines Debian-Serves mit zwei Netzwerkkarten
(eth0 = extern, eth1 = internes Netzwerk)
Der Server stellt einen Squis als transparenten Proxy (Das bedeutet, dass alle angeschlossenen Geräte ohne weitere Konfiguration zwangsweise über den Squid-Proxy laufen.) zur Verfügung und beinhaltet dansguardian als Jugendschutz.

Debian herunterladen (am besten das netinstall-image): Download Debian und das Image entweder auf CD brennen oder per unetbootin oder YUMI auf einen USB-Stick übertragen.

Medium booten und Debian installieren:

  1. Install
  2. Sprache auswählen
  3. Land auswählen
  4. Tastatur auswählen
  5. primäre Netzwerkkarte (eth0) auswählen
  6. Rechnername vergeben
  7. Domainname (bei lokalem Netzwerk egal)
  8. Root Passwort
  9. Benutzername
  10. Anmeldename des Benutzers
  11. Passwort des Benutzers
  12. Partitionierung:
    – Platte auswählen
    – Alle Dateien auf eine Platte
  13. Grundsystem wird installiert
  14. Spiegelserver auswählen
  15. evtl. Proxydaten eingeben
  16. Softwareauswahl treffen:
    – SSH-Server
    – Standard-Systemwerkzeuge
  17. GRUB in den Master Boot Record (MBR) installieren
  18. Installation abgeschlossen – weiter – Neustart wird ausgelöst

Am neuen System anmelden weitere Software installieren:

apt-get install squid vim dansguardian dnsmasq

Konfiguration der Datei /etc/network/interfaces:

Die Datei /etc/dnsmasq.conf mit folgendem Inhalt erstellen.

Konfiguration des Squid: /etc/squid/squid.conf

Konfiguration des Dansguardian: /etc/dansguardian/dansguardian.conf

In /etc/dansguardian/dansguardianf1.conf

System neu starten (reboot) – Fertig!

Debian

Webseite: http://www.debian.org

Download: http://www.debian.org/CD/http-ftp/

Die Installation erfolgt am einfachsten über einen USB-Stick. Der Debian-Installer sollte wie folgt auf den Stick kopiert werden:

ACHTUNG: Alle Daten auf sdX werden überschrieben! Daher muss unbedingt das richtige Device angegeben werden! Informationen über alle verfügbaren Devices bekommt man z. B. über fdisk -l oder fsarchiver probe.

Debian aktualisiert sich über ein sogenanntes Rolling-Release. Das bedeutet, dass sich das System kontinuierlich selbst auf dem neuesten Stand hält. Im Idealfall installiert man einmal sein System und muss dann jahrelang nichts mehr tun.

Ein tolles Nachschlagewerk zu Debian findet sich unter: http://debiananwenderhandbuch.de

Meine sources.list:

evtl. sind folgende Zeilen auch noch notwendig

Der Desktopmanager LightDM ist unter Debian so eingestellt, dass Benutzernamen nicht angezeigt werden. Möchte man Dateinamen anzeigen so muss in der Datei /etc/lightdm/lightdm.conf statt greeter-hide-users=true der Wert greeter-hide-users=false eingetragen werden.

Debian kennt zunächst den sudo-Befehl nicht. Abhilfe:
apt-get install sudo
addgroup user sudo

Unter Debian heißt Firefox „Iceweasel“ und Thunderbird wird zu „Icedove“.