Archiv der Kategorie: Einhängen

“Welcome to emergency mode!” – PC startet nicht mehr

Nach einer Neuinstallation kann es sein, dass der Computer nicht mehr startet und man im „emergency mode“ landet. Dann sind vermutlich die Festplatten nicht richtig in der fstab eingetragen. Ob es an diesem Problem liegt kann man herausfinden indem man beim Booten, wenn das Booticon erscheint auf „Esc“ drückt und dann erscheint eine Statusmeldung bei der der Computer 90Sekunden lang die Platte sucht, aber sie nicht findet.
Nachdem die „emergency mode“-Meldung erscheint, kann man sich ganz normal im Terminal anmelden. Mit lsblk oder fdisk -l ermittelt man die /dev/sd* Adressen der Partitionen und trägt diese nachher in der /etc/fstab anstelle der UUID ein.

Ausgabe von lsblk

In der „/etc/fstab“ sieht es dann folgendermaßen aus:

Nach einem Neustart sollte der Computer wieder problemlos starten.

Papierkorb bei eingehängter NTFS-Partition benutzten

Unter Linux muss man eine NTFS-Partition(Windows-Partition) wie folgt einhängen, dass man auch hier den Papierkorb benutzten kann.

Mounteintrag in der /etc/fstab:

UUID=XXXXXXXXXXXXXXXX /mnt/windowsdaten ntfs-3g rw,uid=1000 0 0

automount funktioniert nicht

Unter Debian testing kann der automount von CDs und DVDs mitunter nicht funktionieren.

Mittels udisks --mount /dev/sr0 lässt sich des Laufwerk händisch einbinden.

Abhilfe schafft ansonsten die Installation von  udisks-glue. Dann sollten die Datenträger wieder automatisch eingebunden werden.

Evtl. muss der Deamon einmal händisch gestartet werden: udisks --mount /dev/sr0

WebDAV

WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet.

In der Konsole kann auf WebDAV über cadaver zugegriffen werden:

  • GMX:  cadaver http://mediacenter.gmx.net
  • Strato:  cadaver http://webdav.strato.de/

Hierfür müssen die Pakete ca-certificates und davfs2 installiert sein:

WebDAV mounten

Temporär als root in der Konsole

Eine weitere Möglichkeit besteht über gvfs-mount. Dieses Vorgehen wird in https://wiki.ubuntuusers.de/gvfs-mount/ ausführlich beschrieben.

Als normaler user über einen Eintrag in der fstab

Eintrag in der fstab:

Damit jeder Benutzer WebDAV-Laufwerke einbinden darf, muss das SUID-Bit für den Befehl mount.davfs gesetzt werden:

Jeder Benutzer, der das WebDAV-Laufwerk ohne Root-Rechte einbinden darf, muss außerdem der Gruppe davfs2 angehören:

Damit der Benutzername und das Passwort nicht jedes mal eingegeben werden müssen, gibt es zwei Möglichkeiten diese Daten zu hinterlegen:

1. Global für alle Benutzer in /etc/davfs2/secrets (als root bearbeiten):

2. Für einen einzelnen Benutzer in ~/.davfs2/secrets (Dateirechte: 600):

mount

hängt ein Laufwerk in das System ein

  • mount
    gibt alle eingehängten Datenträger an
  • CD-ROM:
    mount -t iso9660 -o ro /dev/hdc /mnt/cdrom
  • Diskette:
    mount -t auto -o ro /dev/fd0 /mnt/floppy
  • Netzwerk:
    mount 196.168.0.2:/home /mnt/home/
  • ISO-Abbild einbinden:
    mount -t iso9660 -o loop cdrom.iso /mnt/tmp
  • Eine Partition ist nur lesbar und nicht schreibbar (ro) gemountet. Soll sie nun doch schreibbar sein gibt man als root folgendes ein:
    mount /dev/hda1 -o remount,rw

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